Übersicht: Query Studio
Übersicht neuer Funktionen in Cognos 8.3
Hier eine Übersicht der neuen Funktionen (New Features) in Cognos 8.3.
Hier besonders erfreulich: Packages können nun auch in bestimmte Verzeichnisse veröffentlicht und PDF-Dokumente können nun auch über mehrere Seiten gestaltet werden.
Gezieltes Abrufen von Informationen
für Endbenutzer:
Eigene Überwachungselemente
Berichtsmeldungen
Überwachungsregeln
Interaktive Berichte
Erweiterte Portalinteraktivität
Portalseiten mit Registerkarten
Globale Filter
Eigene Aktivitäten und Zeitpläne
Drillthrough für mehrere Werte
Weitere Informationen auf der Seite “Gehe zu”
Zielbericht direkt aufrufen, wenn nur ein Zielbericht verfügbar ist
Speichern von Berichtsausgaben in einem Dateisystem
Unternehmensmanager
Zusätzlicher Inhalt im Portal
Auswirkungsdiagramme mit aufschlussreicheren Informationen
Übersicht über den Einfluss von Aktionen auf die Leistung
Vereinfachte grafische Statusanzeige
Abgeleitete Indexmetriktypen
Benutzerdefinierte Spalten mit mehreren Formaten
Verbesserungen in der Berichterstellung
Strategiemanagement
für Modellierer:
Integration von Transformer in Cognos
Cognos -Zugriffsschutz in Transformer
Aktualisieren des Series -Zugriffsschutzes in Transformer
Framework Manager-Packages als Datenquellen
Berichte als Datenquellen
Erstellen von Dimensionen aus OLAP-Packages
Unterstützung für die Cube-Erstellung auf Cognos -Plattformen
Publizieren von PowerCubes aus Transformer
Erstellen und Verwalten von PowerCubes
Verbindungsdienstprogramm für Cognos PowerCube (PCConnUtility)
Unterstützung von IQD-Dateien aus Series in Cognos Transformer
Drillthrough-Autor
Drillthrough für mehrere Werte
Zielbericht direkt aufrufen, wenn nur ein Zielbericht verfügbar ist
Festlegen einer Eingabeaufforderung bei einem Drillvorgang
Benutzeroberfläche für die Fehlerbehebung bei Drillthroughs
Verbesserungen für Reporting und Analyse
Express-Berichtserstellung in Report Studio
Intuitives Ziehen und Ablegen auf der Oberfläche mit Live-Daten
Stiloptionen
Vordefinierte Berechnungen
Erweitern des Kreuztabelleneinzugs
Anpassbare Datenstrukturen
Kontextbereich in Report Studio
Seitenschichten
Verbesserungen bei bedingten Stilen
Eingabeaufforderungen
Schnittmengen
Professionelle Berichtsautoren
Inhaltsverzeichnis in Berichten
Horizontaler Seitenumbruch
Eingabeaufforderungsseiten
Datenverarbeitung ohne Daten
Weitergeben von Anzeigewerten an einen Bericht über eine URL
Anpassbare Datenstrukturen
Vereinfachter Report Studio-Stil
Erweiterte Berichtsausdrücke
Singleton-Ergebnisse im Layout
PDF-Seitenlayout auf verschiedenen Seiten
PDF-Erweiterungen
Erstellen neuer Landkartenschichten aus vorhandenen Landkartenschichten
Zoomen in Diagrammbereiche
Standardkennzahl für Landkarten- und Punktdiagramme
Bessere Steuerung interaktiver Funktionen in Berichten
Speichern von Berichtsausgaben in einem Dateisystem
für Unternehmensanalysten :
Designmodus für Analysis Studio
Gemeinsam verwendbare Datensätze
Bearbeiten von Berechnungen
Erweiterte Analyse mit mehreren Kennzahlen
Informationen zum Datum der Cube-Aktualisierung
Weitere Formatierungsfunktionen
Überschreiben von Sonderzeichen
Cognos Go! Office
Erweiterte Eingabeaufforderungen in Cognos Go! Office
Berichtslayout und Ausgabe verbessert
Unterstützung für Drillthrough-Pfade
Suchen von Portalinhalten in Cognos Go! Office
Importieren von gespeicherten Berichtsversionen und Berichten mit
Zielgruppenverteilung
Einfachere Konfiguration
Importieren von Berichten von mehreren Servern
Erneutes Importieren von Berichten
Erweiterter Transfer und erweiterte Administration
Publizieren und Verwalten von Packages in Nicht-Root-Ordnern
Direkter Cube-Zugriff
Systemadministratoren
Verbesserte Benutzeroberfläche für Administratoren
Aufrufen von Systemstatistiken
Schnappschuss des Systemzustands
Benachrichtigung bei Systemproblemen
Ausgewählte Administrationsfunktionen
Verwalten von Warteschlangen
Verringern der Transferdetails
Erneutes Senden fehlgeschlagener Aufgaben und Berichte
Festlegen von Prioritäten in Zeitplänen
Programmierschnittstelle für Webanwendungen von Drittanbietern
Gesteuerte Suchabfragen
Steuern der Speichervorgänge von Berichtsausgaben in einem Dateisystem
Verwalten von Portalseiten mit Registerkarten
Verbesserungen bei der E-Mail-Zustellung
Sitzungsparameter für Cognos Series -Authentifizierungs-Provider
Aktivieren von Report Studio-Modi für die Berichtserstellung
Datenmodellierung
Neuzuordnen von Objekten
Verknüpfungsverarbeitung
Analysieren der Objektabhängigkeit
Analysieren von Publizierungsauswirkungen und Ermitteln von Berichtsabhängigkeiten
Überprüfen von Modellen
Modellverzweigung
Model Advisor
Essbase-Attribute nach Dimension
Prozess- und Ereignisverwaltung
Unterstützung aller geläufigen Typen durch Webdienstaufgaben
Standardaktionen für Agentenelemente
Filter auf Aufgabenebene in Agentenaufgaben
Erneutes Senden fehlgeschlagener Agentenaufgaben
Ausführen von Aufgaben bei Agentenfehlern
Datenverwalter
Datenquellen
Erweiterte Unterstützung für nicht übereinstimmende Mitglieder
Erweiterte Verarbeitung von Semi-Aggregaten
Auslastungssteuerung
Erweiterte Fehlerprotokollierung bei relationalen Zustellungsausnahmen
Cognos 8 Excel Datenformate stimmen nicht: Dateiformat mht in xls ändern
Bei dem automatischen Versenden von Reports im XLS Format per eMail sehen die Anwender den Report direkt beim öffnen der eMail (bzw. beim Öffnen des Anhangs dann im Internet-Explorer). Cognos 8 verschickt die Berichte im Berichtsformat “Excel” als *.mht Datei (multi HTML). Dieses Format kann von Excel gelesen und korrekt dargestellt werden. Die Standardoption von Windows ist es aber solche Dateien im Internet Explorer (mit eigener Ansicht für dieses Format) zu öffnen. Hier werden dann z.B. Zahlen und Datumsformate nicht richtig formatiert.
Die Lösung steckt in den Tiefen der Cognos 8 Konfiguration. Hier besteht eine Möglichkeit die Einstellungen so zu ändern, dass solche Dateien direkt als XLS-File (auch mit der Endung *.xls) zu generieren.
Die Schritte:
- in Cognos Connection über das Menü “Extras” den Punkt “Server Administration” aufrufen
- dann unter “Konfiguration” unter Typ “Dienste” aufrufen
- für die beiden Dienste “BatchReportService” und “ReportService” folgende Eigenschaften ändern:
- Schaltfläche Eigenschaften –> Registerkarte Einstellungen
- Erweiterte Einstellungen “bearbeiten”
- “Die vom übergeordneten Eintrag erhaltenen Einstellungen überschreiben” aktivieren
- in die erste freie Zelle RSVP.FILE.EXTENSION.XLS eintragen
- den Wert des neuen Parameters auf wahr setzen (true)
Cognos8 Content Store lässt sich nicht mit MSSQL Server konfigurieren
Manchmal sind es die Kleinigkeiten, die einen bei dem Installieren von Software Stunden kosten können. Hier ein Tipp zur Installation von Cognos8 mit einem MSSQL Server Content Store: Sollte nach dem befolgen der Schritte in der Cognos Installationsanleitung der Test der Verbindung zur Datenbank im Cognos Configuration scheitern, liegt dies mit großer wahrscheinlichkeit an den Einstellungen des MSSQL Server.
Unsere Empfehlung: Nutzen Sie nicht die Windows-Authentifizierung sondern einen Benutzer, sondern die SQL-Server Authentifizierung, bei der ein fest hinterlegtes Passwort besitzt. Damit bei dieser Konfiguration Cognos auf die Datenbank zugreifen kann, muss in den Eigenschaften der Server Gruppe unter Sicherheit die Option “SQL Server und Windows” aktiviert sein. Dann sollte der Connect klappen.
Cognos Security Problem beim Query Reuse vs. Abfrageperformance
Nochmal ein Punkt zum Thema Abfragegeschwindigkeit bei Cognos 8. Um die Performance zu steigern wurde in Cognos 8 eine nettes Feature eingebaut “Query Reuse“. Abfragen, die von einem Report wiederverwendet werden können werden mit dieser Option nicht erneut von der Datenbank abgerufen sondern aus dem Cache geholt.
Prinzipiell eine sinnvolle Einrichtung – leider erkennt Cognos nicht immer richtig wann die Daten tatsächlich neu abgefragt werden müssen. Beispiel: Über eine User-Session-Variable wird im FrameworkManager die Security auf Userebene erstellt. Der Username wird so z.B. in der WHERE-Klausel einer Abfrage um den User ergänzt. Wird nun Cognos erlaubt Abfragen wieder zu verwenden wird die Session-variable zwar in der Anzeige im Report ausgetauscht aber die Daten werden nicht erneut abgefragt. Das Resultat ist, dass z.B. ein Benutzer die Daten seines Vorgängers angezeigt bekommt, was tatsächlich ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.
Die Lösung ist hier ganz einfach und kann an zwei Stellen gelöst werden. Der Ansatz ist es dem Cognos8 Dienst zu das wiederverwenden der Abfragen zu untersagen. Die erste Stelle ist in den Eigenschaften der Governors-Einstellungen des Framework Manager Packages zu finden. Hier ist unter dem Menüpunkt “Package”/”Edit Governors…” die Option “Allow usage of local cache” auszuschalten.
Der zweite Weg ist ein wenig radikaler und bezieht sich auf alle Package gleichzeitig: In dem Installationsverzeichnis unter c8\configuration liegt eine Datei Namens “CQEConfig.xml” (ist diese noch nicht vorhanden kann die bestehende “CQEConfig.xml.samples” umbenannt werden. Diese Datei kann in einem Texteditor geöffnet und folgender Einrtag geändert werden:
Suchen Sie nach dem Abschnitt
Nach dem Speichern der Datei muss der Cognos Dienst neu gestartet werden.
Tipp: Der Wert kann bis auf Maximal 10 hochgesetzt werden. Prinzipiell ist diese Eigenschaft ja positiv und entlastet den Datenbank-Server. Prüfen Sie also in Ihrer Umgebung ob ein QueryReuse genutzt werden kann und aktivieren Sie dieses Feature.
Unterschiede zwischen Native SQL und Cognos SQL in Cognos8 und ReportNet
In ReportStudio stehen zwei Varianten zur Verfügung sich das von Cognos generierte SQL anzeigen zu lassen. Hierbei ist das Native SQL das Statement, das direkt an die Datenbank weitergegeben wird.
Das Cognos SQL ist die Form wie Cognos die Abfrage intern bearbeitet. Aus dem Vergleich der beiden Abfragen ist z.B. erkenntlich ob Cognos bei der Abfrage auch eine lokale Verarbeitung durchführt. Eine lokale Verarbeitung wird von Cognos durchgeführt, wenn sich das Native SQL als Unterabfrage des Cognos SQL wiederfindet.
Als Tipp: Versuchen Sie im FrameWork-Manager bei der Datenquelleneigenschaft diese auf “database only” zu stellen. Mit dieser Einstellung werden die Abfragen immer komplett von der Datenbank bearbeitet. Verwenden Sie im Bericht Funktionen, die nicht über eine reine Datenbank-Abfrage generiert werden können erhalten Sie beim Abruf des Reports eine entsprechende Meldung. In dem Fall heißt es die Berechnungen, Filter und Aggregationen im Bericht zu überprüfen.
In vielen Fällen ist nur eine kleine Änderung an einer Berechnung notwendig um wieder ohne lokale Verarbeitung auszukommen. Klappt dies nicht, muss im Modell die Eigenschaft “lokale Verarbeitung” wieder freigegeben werden.
Excel Export mit Format auf Knopfdruck (Cognos8)
Mit Cognos8 steht eine konfortable und web-basierte Reporting- und Analyseplattfortm zur Verfügung. Im Alltagsgeschäft kommen wir aber immer wieder in die Situation einen Report schnell (auf Knopfdruck) als formatiertes Exel-File zu benötigen. Die Cognos Office Connection ist hier schon eine gute Möglichkeit direkt aus Excel heraus auf Cognos Reports zuzugreifen.
Eine andere Möglichkeit ist in den Beispielen des Cognos8 SDK zu finden. Über das SDK (Software Development Kid) ist es möglich z.B. über ein Visual Basic Skript einen Report aufzurufen und als Excel-File im lokalen Filesystem zu speichern.
Solch ein Skript kann dann Beispielsweise als Schaltfläche in Excel hinterlegt werden, sodass die aktuellen Daten aus Reports wirklich auf Knopfdruck zur Verfügung stehen.
Unterschiede ReportNet zu Cognos8 bei Objektreferenzen
In ReportNet wurden Objekte in Cognos Connection (z.B. die Reports) nur über die Bezeichnung (Zeichenkette) des Objektes referenziert. So geht es in ReportNet ein wenig durcheinander, wenn ein Package umbenannt wird und unter dem selben Namen ein neues (anderes) Package veröffentlicht wird. Reports verwenden in dem Fall die Textreferenz und laufen unter dem neuen (eventuell falschen) Package wogegen z.B. geplante Tasks im Scheduler fest mit dem alten Package verbunden sind.
Hier gibt es in Cognos8 eine wesentliche Verbesserung: Reports sind nun fest mit dem Package-Objekt verlinkt. Es hat also keine Auswirkung auf den Report wenn ein Package nachträglich umbenannt wird.
Soll ein Report auf ein anderes Package zielen, kann dieses in Cognos Connection über die Eigenschaften des Reports verändert werden (“Eigenschaften festlegen” –> “Mit einem Package verknüpfen…”). Auf diese Weise kann z.B. ein Report auf einem Testpackage erstellt werden und dann auf das Produktivpackage umgehängt werden.
Schaltflächen in Cognos Connection anpassen (einblenden / ausblenden)
In Cognos8 stehen über Cognos Connection umfassende Funktionalitäten zur Verfügung eine umfassende Rechtesteuerung einzelner Benutzergruppen zu steuern.
Wenn es aber darum geht, einzelne Schaltflächen in Connection oder im ReportViewer auszublenden sind Anpassungen in der Datei system.xml notwenig.
Als Beispiel: Soll der “Home”-Link zu congos-Connection ausgeblendet werden, ist folgender Abschnitt in der system.xml zu ergänzen:
   [param name="ui_hide"]
       [CC_HEADER_MENU_home show/]
       [RV_HEADER_MENU_home show/]
   [/param]
Hinter dem show/ Abschnitt können einzelne Benutzerklassen abgegeben werden, auf die sich der Eintrag beziehen soll.
Die Datei ist im Cognos Installationsverzeichnis im Unterordner /templates/ps/portal/ zu finden und kann mit einem Texteditor editiert werden (eckige Klammern [] durch Spitze tauschen <> ).
Das Kürzel CC_ steht für Cognos Connection und RV_ für ReportViewer – hier können also die Elemente getrennt ein- oder ausgeblendet werden.Â
Damit die Änderungen wirksam werden muss der Cognos8 Dienst einmal gestoppt und wieder gestartet werden.
Detaillierte Informationen über die Einzelnen Elemente und wie diese angesprochen werden sind im “Administration and Security”-Handbuch nachzulesen.
Falsche Tabellenverbindung in zusammengeführten Query Subjects
In einem Modell mit einem mehrschichtigen Design (z.B. Database Layer, Business Layer und Presentation Layer) kommt es vor, dass im Framework Manager zusammengeführten Query Subjects nicht die Relationships aus dem Database Layer beachtet werden. Das Ergebnis einer Abfrage über dieses Query Subject ist ein Kreuzprodukt (cross join).
Als sichere Alternative zu der Funktion “Merge in New Query Subject” kann das selbe Ergebnis erzeugt werden, in dem über “create –> Query Subject” ein neues Query Subject erzeugt wird in dem die Spalten aus den beiden Query Subjects im Database Layer ausgewählt wird. Hierbei werden die Tabellenverbindungen aus dem Database Layer zuverlässig gezogen.
was tun, wenn sich Cognos ReportStudio nicht öffnen lässt…
Mit Cognos ReportNet und Cognos8 haben wir eine komplett Web-basierte Reporting Umgebung bekommen. Die neue Web-Technologie bringt aber auch eine ganze Reihe neuer Tücken mit sich. Hier ein ganz beliebter Fall: Wenn sich aus Cognos Connection heraus z.B. ReportStudio nicht öffnen lässt, ist der erste Schritt die Browsereinstellungen zu prüfen. Ist hier ein Pop-Up-Blocker aktiv so verhindert dieser, dass ReportStudio gestartet werden kann. In vielen Fällen klappt das Starten von ReportNet wenn dabei die “Strg”-Taste gedrückt wird. Auch nach einem automatischen Update der Browsersoftware können die Einstellungen wieder geändert sein.
Die Komplikationen durch Browsereinstellungen sind aber sehr vielfältig. Lässt sich z.B. aus einer Reportansicht ein Excel-Export nicht anzeigen kann dieses wiederum an den Sicherheitseinstellungen des Browsers liegen. Wird der Cognos Server in den Einstellungen als vertrauenswürdige Seite eingetragen, kann man sich eine ganze Menge Ärger sparen.
