Weit über 100 gute Gründe um von Cognos Analytics 11.2.4 auf Cognos Analytics 12.1.3 umzusteigen

IBM Cognos Analytics 12.1.3 steht vor der Veröffentlichung. Da diese Version wieder mit zweijährigem Support eingeordnet ist, wird sie für viele Bestandskunden ein naheliegender Zielstand.

Viele Anwender arbeiten heute noch mit Cognos Analytics 11.2.4 oder 12.0.4. Wer von der 11er-Linie auf Cognos Analytics 12.1.x wechselt, bekommt nicht nur ein technisches Update, sondern eine lange Liste funktionaler und administrativer Änderungen. Je nach Zählweise sind seit 11.2.4 über 100 Neuerungen, Verbesserungen und technische Änderungen hinzugekommen.

Die neuen Funktionen aus Cognos Analytics 12.1.3 sind in dieser Übersicht noch nicht enthalten. Stand dieser Zusammenstellung ist der 19. Mai 2026. Grundlage sind die bisher veröffentlichten IBM-New-Feature-Dokumentationen zu Cognos Analytics 12.0.x und 12.1.x.

Wir haben die Dokumente mal in eine KI geworfen und eine Gesamtliste erstellt:

IBM Cognos Analytics 12.1.x: Was sich beim Umstieg von Version 11.2.4 ändert

IBM Cognos Analytics 12.1.x bringt gegenüber Cognos Analytics 11.2.4 zahlreiche Änderungen in zentralen Produktbereichen. Der Umstieg betrifft nicht nur einzelne neue Funktionen, sondern auch technische Grundlagen, Modellierung, Reporting, Dashboards, Administration, Mobile-Nutzung und den Ereignis Agent.

Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Neuerungen nach Komponenten. Es geht bewusst nicht darum, welche Funktion in welcher Zwischenversion eingeführt wurde. Entscheidend ist die Frage: Was ist für Kunden relevant, die von Cognos Analytics 11.2.4 auf Cognos Analytics 12.1.x wechseln?


1. Oberfläche und allgemeine Bedienung

Eine sichtbare Änderung ist der Produktname: Der Zusatz „with Watson“ entfällt. Das Produkt heißt wieder IBM Cognos Analytics.

Die Oberfläche wurde an mehreren Stellen überarbeitet. Dazu gehören die Startseite, der Einstieg in den Assistant, Favoriten, modernisierte Verwaltungsseiten und weitere Bereiche im IBM Carbon Design.

Überarbeitete Startseite

Die Startseite ist stärker auf schnelle Einstiegsszenarien ausgelegt. Anwender können Daten hochladen, vorhandene Datenquellen verwenden, Dashboards erzeugen oder direkt mit dem Assistant arbeiten.

  • überarbeitete Willkommensseite
  • direkter Einstieg in den Assistant
  • Quick-Launch-Szenarien für Upload, Datenanalyse und Dashboard-Erstellung
  • getrennte Bereiche für „Upload und Erstellen“ sowie reinen Upload
  • direkterer Einstieg zur Erstellung von Datenserververbindungen

Favoriten

Inhalte können als Favoriten markiert werden. Das gilt beispielsweise für Reports, Dashboards und weitere Inhaltsobjekte. Favoriten werden über ein Herz-Symbol gesetzt und können in einer eigenen Favoritenansicht angezeigt werden.

Für Anwender ist das eine praktische Verbesserung, weil häufig genutzte Inhalte schneller erreichbar sind und in der Suche bevorzugt angezeigt werden können.

Carbon Design und modernisierte Verwaltung

Mehrere Oberflächenbereiche wurden auf das IBM Carbon Design System umgestellt. Das betrifft unter anderem den Account-Bereich, Teile der Administration, die Capabilities-Oberfläche und die Content Administration.

Für Administratoren ist dabei wichtiger als die Optik: Verschiedene Funktionen wandern aus der alten Administrationskonsole in modernisierte Verwaltungsbereiche. Das hat auch mit strengeren Sicherheitsanforderungen und Content-Security-Policies zu tun.

Teilen und Senden

Der Freigabedialog wurde angepasst. Der Reiter Senden wird beim Öffnen des Dialogs zuerst angezeigt. Beim Teilen über Microsoft Teams wurde außerdem die maximale Empfängerzahl reduziert.

Neu sind außerdem Symbole für Ausgabeformate wie Excel oder PDF. Allerdings ist diese Änderung nicht durchgängig umgesetzt. Im Team-Inhalt wird weiterhin ein generisches Berichtssymbol angezeigt, sodass nicht direkt erkennbar ist, in welchem Ausgabeformat ein Bericht geöffnet oder ausgeführt wird.


2. AI Assistant und Agentic AI

Der Assistant wurde gegenüber Cognos Analytics 11.2.4 deutlich ausgebaut und stärker in die Oberfläche integriert.

Assistant besser erreichbar

Der Assistant kann direkt von der Startseite und aus vielen Bereichen des Produkts heraus geöffnet werden. Zusätzlich zum klassischen Seitenpanel gibt es einen Vollbildmodus.

  • Start direkt von der Startseite
  • Start über ein Symbol oben rechts
  • Nutzung als Seitenpanel
  • Nutzung im Vollbildmodus
  • Einstiegshilfen mit Beispiel-Fragen und möglichen Aktionen
  • bessere Auswahl von Beispiel- und eigenen Datenquellen
  • Nutzung mit OLAP-Quellen wie TM1-Cubes

Wichtig: Spracheingabe praktisch auf Englisch

Für deutschsprachige Umgebungen ist ein Punkt besonders wichtig: Die erweiterten natürlichen Sprachfunktionen des Assistant sind praktisch auf englische Eingaben ausgelegt. Deutsche Eingaben können in Einzelfällen funktionieren, sollten aber nicht als zuverlässig unterstützte Nutzung dargestellt werden.

Sinnvolle englische Eingaben sind beispielsweise:

  • Show gross profit by year
  • Compare marketing costs for the last 2 years
  • Which city has average revenue above 90,000?
  • Which product has the highest revenue today?
  • Which product has the worst NPS score?

Der Assistant unterstützt unter anderem Vergleichsfragen, Filterbedingungen, Rangfolgen, Grenzwerte und Modifikatoren wie above, highest, most, best und worst.

Narrative Insights

Der Assistant kann erklärende Texte zu Daten und Visualisierungen erzeugen. Diese sogenannten Narrative Insights beschreiben Kennzahlen, auffällige Entwicklungen, Ausreißer und mögliche Einflussfaktoren.

Wichtig dabei: Filter, die in einer Visualisierung gesetzt sind, werden auch auf die erklärenden Texte angewendet.

Visualisierungen und Dashboards aus natürlicher Sprache

Der Assistant kann aus einer natürlichsprachlichen Anfrage passende Visualisierungen erzeugen oder vorschlagen. Aus diesen Ergebnissen können anschließend Dashboards erstellt werden.

  • Visualisierung aus einer Frage erzeugen
  • einfaches Dashboard aus einer einzelnen Visualisierung erstellen
  • umfangreicheres Dashboard mit mehreren automatisch erzeugten Elementen erstellen
  • Visualisierung über E-Mail, Microsoft Teams oder Slack teilen

Das erleichtert den Einstieg in einfache Analysen, ersetzt aber keine fachliche Modellierung und keine geprüfte Berichtserstellung.

Agentic AI und Reporting Agents

Cognos Analytics 12.1.x erweitert den Assistant um Agentic-AI-Funktionen und Reporting Agents. Diese Agenten unterstützen typische Aufgaben im Reporting-Prozess über natürliche Sprache.

Wichtig für die Governance: Die Agenten arbeiten innerhalb der bestehenden Cognos-Sicherheits- und Berechtigungsstruktur. Benutzer erhalten durch die AI-Funktionen keine zusätzlichen Inhaltsrechte. Sie können nur Inhalte finden, zusammenfassen, erstellen oder teilen, für die sie bereits berechtigt sind.

AgentFunktionEinordnung
Report Recommendation AgentFindet relevante Reports per natürlicher Sprache und semantischer Suche.Allgemein verfügbar
Summary Agent / Summarization AgentAnalysiert Reports und erstellt natürlichsprachliche Zusammenfassungen.Allgemein verfügbar
Share Agent / Sharing AgentUnterstützt beim Teilen von Reports über vorhandene Cognos-Sharing-Funktionen.Allgemein verfügbar
Authoring Agent / Report Authoring AgentUnterstützt die Report-Erstellung per natürlicher Sprache.Public Preview

Der Report Recommendation Agent sucht nicht nur nach exakten Begriffen, sondern semantisch über Reportnamen, Beschreibungen, Inhalte und Metadaten. Der Summary Agent verarbeitet Reports inklusive Tabellen, Texten und Visualisierungen und erzeugt daraus eine Zusammenfassung. Der Authoring Agent ist als Preview einzuordnen und sollte nicht als vollständiger Ersatz für klassisches Report Authoring verstanden werden.

Agentic AI kann auch on premises installiert werden. Möglich sind Installationen gemeinsam mit Cognos Analytics auf derselben Maschine, als separater Agentic-AI-Service, in einem separaten Installationsverzeichnis oder auf einer separaten Maschine.


3. Reporting

Reporting ist einer der Bereiche mit den wichtigsten Änderungen gegenüber Cognos Analytics 11.2.4. Die Neuerungen betreffen Interaktivität, Prompts, Ausgabeoptionen, Visualisierungen, Custom Controls und Authoring-Funktionen.

Interactive Brushing / Data Brushing

Mit Interactive Brushing können Datenpunkte über mehrere Visualisierungen oder Container hinweg gemeinsam hervorgehoben werden.

  • gemeinsames Hervorheben über mehrere Container
  • visuelle Analyse von Mustern, Trends und Ausreißern
  • Kombination mit Filtern und Parametern
  • zentrale Parameterverwaltung
  • Nutzung in gespeicherten Berichtsansichten
  • Unterstützung auch für OLAP-Datenquellen

Bei OLAP-Datenquellen werden unter anderem Eigenschaften wie Property To Pass, Property To Match, Member Caption und Member Unique Name relevant. Nicht alle Visualisierungstypen unterstützen OLAP-Metadaten zur Laufzeit vollständig. VIDA-Visualisierungen, Data Tables und clientseitige Controls bleiben in bestimmten Szenarien caption-basiert.

Master-Detail mit neuen Visualisierungen

Master-Detail-Beziehungen sind auch mit den neuen Visualisierungen nutzbar. Damit können Übersichts- und Detailansichten innerhalb eines Berichts kombiniert werden. Das reduziert die Notwendigkeit, mehrere Einzelberichte für zusammengehörende Analysen zu erstellen.

Extra Data in Visualisierungen

Visualisierungen können zusätzliche Datenfelder mitführen, die nicht sichtbar dargestellt werden. Diese zusätzlichen Daten können für Filterlogik, Brushing, Interaktionen oder Kontextinformationen verwendet werden.

Web-Style Copy Mode

HTML-Reports erhalten einen neuen Kopiermodus. Damit können Inhalte aus Datencontainern einfacher übernommen werden.

  • Werte kopieren
  • Hyperlinks kopieren
  • Bilder kopieren
  • Kopieren per Ctrl+C
  • Kopieren über ein eingeblendetes Copy-Icon

Der View Mode Selector kann per Feature Customization für Rollen und Gruppen gesteuert werden.

Prompts, Parameter und dynamische Standardwerte

Prompts und Parameter wurden gegenüber 11.2.4 deutlich erweitert. Besonders relevant ist die Möglichkeit, Standardwerte für Parameter flexibler zu definieren.

  • Suche in Search-&-Select-Prompts ohne vollständigen Seitenreload
  • Größe von Search-&-Select-Prompts in interaktiven Reports steuerbar
  • anpassbarer Text für Mehrfachauswahl-Prompts
  • vorkonfigurierbares Standardverhalten der Prompt-Suche
  • gezieltere Steuerung von OLAP-Eigenschaften für Standard-Parameterwerte
  • zentrale Verwaltung von Parametern im Parameters Pane
  • Standardwerte über statischen Text, Report Expressions oder Data Items aus Queries

Damit lassen sich Eingabeaufforderungen dynamisch vorbelegen. Typische Beispiele sind der aktuelle Monat, das aktuelle Geschäftsjahr, eine Standardregion, benutzerabhängige Vorauswahlen oder ein aus einer Query ermittelter gültiger Standardwert.

CSV-Ausgabeoptionen im UI

CSV-Ausgabeoptionen können direkt im UI gesetzt und getestet werden. Dazu gehören beispielsweise Trennzeichen, Quoting und weitere CSV-spezifische Ausgabeparameter.

Das ist eine wichtige Änderung, weil solche Einstellungen früher stärker global oder administrativ geprägt waren.

Dynamische Hervorhebung

Die Hervorhebung in Reports wurde erweitert. Dazu gehören bessere Hervorhebungen bei kombinierten AND-Bedingungen sowie eine verbesserte Darstellung in Repeater Tables. Trefferzellen können dort vollflächig markiert werden, statt nur mit einem Rahmen angezeigt zu werden.

Interaktive Toolbar für 11.1-/VIDA-Visualisierungen

Für die neueren 11.1-Visualisierungen, die auf der VIDA-Visualisierungsengine basieren, gibt es eine interaktive Toolbar. Der Begriff „11.1-Visualisierungen“ bezeichnet dabei die Visualisierungsgeneration, nicht die Cognos-Version. Diese Visualisierungen sind auch in Cognos Analytics 12.1.x weiterhin relevant.

Die Toolbar wird über Properties > General > Control header aktiviert. Sie zeigt Filterinformationen wie On-demand-Filter und Interactive-Brushing-Filter an.

Wichtig: Die angezeigten Filter sind dort nur lesbar. Sie können über diese Toolbar nicht direkt geändert oder entfernt werden.

Custom Controls und JavaScript-APIs

Custom Controls wurden besser in Reporting integriert. Benutzerdefinierte Controls können direkt in die Werkzeugkiste aufgenommen werden. Außerdem wurden neue bzw. aktualisierte JavaScript-APIs dokumentiert.

  • Custom Controls in der Werkzeugkiste
  • wiederverwendbare Controls wie Basic Button, Collapse Region und Dynamic List
  • erweiterte JavaScript-API-Dokumentation
  • neue Funktionen für scriptfähige Berichte
  • Erkennung gespeicherter Berichtsausgaben per API

Weitere Reporting-Verbesserungen

  • Suchfunktion im Eigenschaftenbereich
  • verschobene Schaltfläche „Einfügbare Objekte“
  • verbesserte Ansicht projizierter Abfragen
  • Unterstützung neuerer Visualisierungen in projizierten Abfragen
  • Standardwerte für geplante Berichte wie Ausgabeformat, Anhang oder Link
  • verbesserte Barrierefreiheit im Interactive Viewer
  • automatische Konvertierung alter 3D-Diagramme auf PGSDK-Basis

Wichtig für Migrationen: Map Manager

Map-Manager-Karten werden in Reporting nicht mehr unterstützt. Wer noch alte Berichte mit Map-Manager-Karten nutzt, sollte diese vor dem Upgrade identifizieren und eine Umstellung einplanen.


4. Dashboards

Auch Dashboards wurden gegenüber 11.2.4 an mehreren Stellen erweitert. Die Änderungen betreffen Erstellung, Layout, Performance, Filter, Interaktionen und Tabellenfunktionen.

Dashboard-Erstellung

Dashboards können aus verschiedenen Einstiegspunkten heraus erstellt werden.

  • automatische Dashboard-Erstellung aus Quick-Launch-Szenarien
  • Dashboard-Erstellung aus Assistant-Antworten
  • Dashboard-Erstellung direkt aus einem Datenmodul
  • Dashboard-Erstellung aus vorhandenen Datenquellen

Dashboard Templates

Beim Erstellen von Dashboards stehen Vorlagen zur Verfügung. Anwender können ein passendes Layout auswählen und anschließend Datenquellen, Visualisierungen, Filter und Layoutdetails anpassen.

Das ist vor allem für Fachanwender hilfreich, die nicht mit einem leeren Dashboard beginnen möchten.

Dashboard-Ansichten

Dashboards unterstützen Ansichten ähnlich wie Report-Ansichten. Damit können gespeicherte Zustände genutzt werden, insbesondere Filterzustände, benutzerspezifische Perspektiven und wiederverwendbare Ansichten.

Row Limit

Dashboard-Visualisierungen besitzen eine Row-Limit-Eigenschaft. Damit lässt sich die Anzahl angezeigter Datenzeilen begrenzen.

  • weniger Datenübertragung
  • bessere Performance bei großen Datenmengen
  • Schutz vor zu großen Darstellungen

Einschränkung: Anwender erkennen abgeschnittene Daten nur über ein kleines Warnsymbol. Das sollte bei produktiven Dashboards berücksichtigt werden.

Data Caching und Performance

Cognos Analytics kann Query-Ergebnisse aus Data Modules serverseitig zwischenspeichern. Der Cache kann durch Abfragen aus Widgets, Visualisierungen in Dashboards, Reports, Stories und Explorations befüllt werden.

Bei identischen oder kompatiblen Folgeabfragen können zwischengespeicherte Result Sets wiederverwendet werden. Für Dashboard-lastige Umgebungen kann das Datenbanklast reduzieren und wiederholte Abfragen beschleunigen.

Das Cache-Verhalten sollte gezielt geprüft werden. Es ist kein Ersatz für saubere Modellierung, kann aber bei geeigneten Szenarien ein wichtiger Performance-Faktor sein.

Widget-Verbindungen

Das Limit für Widget-Verbindungen wurde gegenüber 11.2.4 deutlich erhöht. Dadurch sind komplexere Dashboard-Interaktionen mit mehr gekoppelten Visualisierungen möglich.

Das ist vor allem für umfangreichere Dashboards relevant, in denen viele Visualisierungen aufeinander reagieren sollen.

Responsive Layout

Dashboards erhalten bessere Unterstützung für responsive Layouts. Dazu gehören ein eigener Eigenschaftenbereich für Responsive Layout und eine bessere Steuerung für verschiedene Bildschirmgrößen.

Lokale Filter

Lokale Filter können frei angeordnet werden. Möglich sind Drag-and-drop im Bereich Local filters und das Einfügen an bestimmter Position aus dem Sources-Menü.

Wichtig: Dadurch ändert sich nur die Anzeige- und Bedienreihenfolge, nicht die Query-Logik.

Tabellen, Kreuztabellen und Drillthrough

  • Summen in Tabellen und Kreuztabellen ein- oder ausblenden
  • Tabellenspalten anpassen
  • einzelne Tabellenüberschriften formatieren
  • Textumbruch in Kopfzeilen
  • einzelne Zeilen- und Spaltenüberschriften in Kreuztabellen gestalten
  • benutzerdefinierte Beschriftungen für Datenspalten
  • verbesserter Drillthrough-Dialog mit sortierten Parametern und Filter nach Zuordnungsstatus
  • bessere Steuerung von Legendenwerten und maximaler Anzahl von Legendenelementen

5. Visualisierungen

Gegenüber 11.2.4 wurden mehrere Visualisierungen und Visualisierungseigenschaften ergänzt oder erweitert.

  • doppelte Linienvisualisierung
  • Tornado-Visualisierung
  • erweiterte Bullet-Visualisierungen
  • negative Werte und Prozentbeschriftungen
  • Null-Linie auf der Wertachse
  • bedingte Formatierung in mehr Visualisierungen
  • Mapbox Boundaries v4 für Karten

Tornado-Visualisierung

Die Tornado-Visualisierung besteht aus zwei gegenüberliegenden Balkendiagrammen, die von der Mitte der Wertachse aus in entgegengesetzte Richtungen laufen.

Typische Einsatzbereiche sind Gruppenvergleiche, Vorher-/Nachher-Betrachtungen, positive und negative Abweichungen oder Sensitivitätsdarstellungen.

Bullet-Visualisierungen

Bullet-Visualisierungen unterstützen zusätzliche Wertbeschriftungen, beispielsweise prozentuale Differenz zum Ziel und absolute Differenz zum Ziel.


6. Datenmodule und Modellierung

Datenmodule wurden gegenüber 11.2.4 deutlich erweitert. Das betrifft Bedienung, Mehrsprachigkeit, Sortierung, SQL-Verhalten, OLAP-Unterstützung, dynamische Verbindungen und Performance.

Mehrsprachige Metadaten

Metadaten in Datenmodulen können übersetzt werden. Dazu gehören Bezeichnungen, Beschreibungen und QuickInfos. Benutzer können Tabellen- und Spaltennamen damit in ihrer Sprache sehen.

Benutzerdefinierte und automatische Sortierung

Für Spalten in Datenmodulen kann eine eigene Sortierung festgelegt werden. Diese Sortierung wirkt in Dashboards, Reports, Explorations und Stories.

Zusätzlich werden typische Zeitspalten wie Monat, Wochentag oder Saison automatisch chronologisch sortiert. Dadurch wird beispielsweise „April“ nicht alphabetisch vor „Februar“ eingeordnet.

Automatische Beziehungen

Datenmodule können automatische Beziehungen zwischen Tabellen aus verschiedenen Datenquellen erkennen und erzeugen. Das reduziert manuellen Modellierungsaufwand und erleichtert die Verknüpfung heterogener Quellen.

Bearbeitung von Ansichten und Custom Tables

Bestehende Ansichten in Datenmodulen können bearbeitet werden, indem Tabellen hinzugefügt oder entfernt werden. Auch benutzerdefinierte Tabellen können nachträglich angepasst werden.

  • Union
  • Except
  • Intersect
  • Tabellen hinzufügen oder entfernen
  • Spalten auf Basis geänderter Referenztabellen aktualisieren

Report oder Dashboard aus Datenmodul starten

Aus der Datenmodul-Oberfläche kann direkt weitergearbeitet werden. Nach dem Speichern eines Datenmoduls kann ein Dashboard oder Report direkt aus dem Datenmodul heraus gestartet werden.

OLAP-basierte Datenmodule

Die Erstellung von Datenmodulen auf Basis von OLAP-Datenquellen wurde verbessert und stärker an relationale Datenmodule angeglichen. Zusätzlich können OLAP-Metadaten geladen und angereichert werden.

Metadata Snapshot

Data Modules können einen lokalen Metadaten-Snapshot verwenden. Dabei werden Datenbank-Metadaten im Datenmodul zwischengespeichert.

  • weniger wiederholte Metadatenabfragen
  • bessere Performance im Modellierungsprozess
  • robusteres Arbeiten bei temporären Metadatenproblemen
  • gezielteres Management von Data-Server-Metadaten

Die Funktion gilt für Data Modules auf Basis von Data-Server-Verbindungen. Für Erstellen, Aktualisieren und Entfernen sind Administratorrechte erforderlich.

Data Caching

Data Modules können serverseitiges Caching unterstützen. Das ist insbesondere dann relevant, wenn mehrere Dashboards, Reports oder Explorations ähnliche Abfragen erzeugen. In geeigneten Szenarien können zwischengespeicherte Ergebnisse wiederverwendet werden.

Beim Upgrade sollte geprüft werden, ob das Cache-Verhalten für häufig genutzte Datenmodule sinnvoll konfiguriert ist.

Dynamische Verbindungsauswahl

Datenmodule können abhängig von Session-Parametern oder identitätsbasierten Regeln dynamisch unterschiedliche Verbindungen verwenden. Damit kann ein gemeinsames Datenmodul mehrere Zielverbindungen bedienen, ohne dass für jede Benutzergruppe ein separates Modell gepflegt werden muss.

Das ist besonders relevant für Mandanten-, Regionen- oder Umgebungslogiken, bei denen Benutzer auf unterschiedliche Datenquellen geroutet werden sollen.

Enforce SQL Operator

Die Eigenschaft Enforce SQL Operator hilft bei Aggregationsproblemen. Sie steht im Zusammenhang mit Column Dependencies wie Minimum, Maximum und Group by.

Ziel ist es, Duplicate Rows und Double Counting nach Aggregationen zu vermeiden und die SQL-Generierung gezielter zu steuern.

SQL-Identifier-Format

Das Format von SQL-Identifiern kann über einen Parameter auf der Data-Server-Verbindung gesteuert werden. Das ist relevant bei Datenbanken, die bestimmte Identifier-Formate erwarten oder andere Formate ablehnen.

Diese Funktion gilt für den Dynamic Query Mode.

Databricks JDBC Driver OSS

Der Databricks JDBC Driver OSS wird unterstützt. Wichtig ist dabei: OSS- und SIMBA-Treiber verwenden denselben Driver-Class-Namen. Im Cognos-Treiberverzeichnis sollte daher nur der tatsächlich gewünschte Treiber liegen.


7. Framework Manager, Cube Designer und klassische Modellierung

Auch in den klassischen Modellierungswerkzeugen gibt es relevante Änderungen.

  • Framework Manager und Cube Designer verwenden standardmäßig Microsoft Edge WebView2.
  • Für Cognos Analytics on Cloud Hosted können Client-Tools heruntergeladen werden.
  • Der Model Design Accelerator wird nicht mehr unterstützt.
  • XML-Datenquellen werden im Dynamic Query Mode nicht mehr unterstützt.
  • Cognos SQL unterstützt keine SQL-XML-Konstrukte mehr.

XML-Datenquellen bleiben im Compatible Query Mode weiterhin relevant, sollten aber bei einer Upgrade-Planung gezielt geprüft werden.


8. Event Studio / Ereignis Agent

Das frühere Event Studio ist als Ereignis Agent bzw. Event Agent wieder eine Kernkomponente in Cognos Analytics 12.

Für Umsteiger aus 11.2.4 ist vor allem die neue Datenquellenbasis relevant.

Data Modules als Datenquelle

Der Ereignis Agent kann Data Modules als Datenquelle verwenden.

  • relationale Data Modules werden unterstützt
  • OLAP-basierte Data Modules werden unterstützt
  • SAP BW und SAP BW/4HANA werden nicht unterstützt
  • bestehende Agents auf Basis von Framework-Manager-Packages bleiben kompatibel

Damit hängt Eventing nicht mehr ausschließlich an Framework-Manager-Packages. Für Umgebungen, die strategisch stärker auf Data Modules setzen, ist das eine wichtige Änderung.


9. Mobile

Die mobile Nutzung wurde gegenüber 11.2.4 ebenfalls geändert.

  • Der klassische Modus der alten Mobile App wird nicht mehr unterstützt.
  • Der verbesserte Modus ist Standard.
  • Ein Upgrade der Mobile Apps ist erforderlich.
  • Die bisherigen mobilen Apps werden in einer IBM Cognos App konsolidiert.
  • Die App unterstützt Smartphones und iPads.
  • Klassische Reports können mobil angezeigt werden.
  • Active Reports können angezeigt werden.
  • Microsoft Intune wird unterstützt.

Bei klassischer Berichtsanzeige werden unter anderem Zoom, Drillthrough, Prompts und mobile Darstellungsoptionen unterstützt.

Push-Benachrichtigungen für neue Berichtsversionen sind angekündigt bzw. vorgesehen.


10. Administration, Governance und Sicherheit

Die Administration wurde an vielen Stellen modernisiert. Zusätzlich gibt es neue Governance- und Sicherheitsfunktionen.

Content Security Policy

Cognos Analytics unterstützt zusätzliche Content-Security-Policy-Direktiven. Dadurch können Ressourcenquellen stärker eingeschränkt werden. Inline-JavaScript und eval() werden sicherheitsseitig kritischer behandelt.

Upgrade-Hinweis: Eigene Erweiterungen, Custom Controls oder eingebettete Inhalte sollten auf CSP-Kompatibilität geprüft werden.

Dynamische Namespaces

Dynamische Namespaces können über die Verwaltung erstellt und gepflegt werden. Zusätzlich gibt es eine gesicherte Funktion zum Verwalten von Namespaces. Dynamische Namespace-Instanzen können auch über die REST-API verwaltet werden.

Capabilities und Benutzerfähigkeiten

Administratoren können Benutzerfähigkeiten besser nachvollziehen. Sichtbar sind unter anderem Funktionen, Gruppen und Rollen eines Benutzers.

Die Capabilities-Oberfläche wurde modernisiert und bietet eine tabellarische Ansicht mit Suche, Sortierung, Subcapabilities, Eigenschaften, Zugriffsanpassung und Details.

Content Administration

Die Content Administration wurde als moderne Full-Screen-Seite umgesetzt. Sie ist unter Manage > Content erreichbar.

  • tabellarische Anzeige von Deployment-Spezifikationen
  • Suche
  • Pagination
  • Mehrfachauswahl
  • Bulk-Aktionen
  • Run as
  • View run history
  • New job
  • Copy or move to
  • Delete

Zeitpläne und Ausführung

Die Governance von Zeitplänen wurde erweitert. Administratoren können zusätzliche Kriterien setzen, beispielsweise Mindestabstände zwischen Ausführungen und Benachrichtigungen bei Fehlern.

Außerdem können gleichzeitige Content-Manager-Anfragen und gleichzeitige Report-Server-Verbindungen pro Benutzerkonto begrenzt werden.

Gespeicherte Daten

Administratoren und Endbenutzer können gespeicherte Daten verwalten. Dazu gehören hochgeladene Dateien und Datensätze. Administratoren sehen alle gespeicherten Daten in der Umgebung, Endbenutzer verwalten die Daten, deren Eigentümer sie sind.

Daten aus hochgeladenen Dateien und Datensätzen können in einer unterstützten Db2-Instanz als relationale Tabellen gespeichert werden. Dafür muss eine Verbindung zum Dataset Store für Db2 eingerichtet werden.

SMTP-Konfiguration im Web

SMTP-Einstellungen können über das Webportal konfiguriert werden, inklusive OAuth-Unterstützung. Directory Administrators erhalten eine Capability zur SMTP-Konfiguration. Diese Capability kann auch anderen Benutzern zugewiesen werden.

SPSS Modeler

Cognos Analytics kann als Datenquelle für IBM SPSS Modeler verwendet werden. Damit können Predictive-Analytics-Berechnungen auf Cognos-Query-Daten ausgeführt und Ergebnisse an Reports zurückgegeben werden.


11. Datenquellen, Treiber und technische Plattform

Java 17

Eine der wichtigsten technischen Änderungen gegenüber 11.2.4 ist der Wechsel auf IBM Semeru 17.

Vor einem Upgrade sollten insbesondere geprüft werden:

  • JDBC-Treiber
  • Java-Kompatibilität eigener Erweiterungen
  • JAAS- und Kerberos-Konfigurationen
  • Datums- und Zeitformate im Assistant
  • Nutzung von Cognos als Datenquelle für Planning Analytics Workspace

Aktualisierte Treiber und Datenquellen

Viele Datenbanktreiber und unterstützte Datenquellen wurden aktualisiert. Besonders relevant sind unter anderem:

  • Amazon Athena JDBC 3.x
  • aktualisierte Treiber für Redshift, Azure SQL, BigSQL, Impala, Databricks, DB2, Denodo, Dremio, Exasol, BigQuery, Informix, MariaDB, MySQL, Oracle und Greenplum
  • Databricks OSS Driver
  • Planning Analytics as a Service
  • Microsoft Analysis Services 2022 über ODBO und XMLA
  • Salesforce API 59.0
  • JWT-Zugriffstokens für SingleStore
  • PostgreSQL als Content Store und Audit Store
  • Teradata VantageCloud Lake
  • IBM DB2 12
  • Informix V15

Planning Analytics

Für Planning-Analytics-Datenquellen wurden technische Verbesserungen eingeführt. Dazu gehören ein eigener Verbindungstyp für Planning Analytics as a Service, direkte MDX-Abfragen an die Planning Analytics Engine, geringerer Speicherbedarf im Query Service und verbesserte SSL-Zertifikatsvalidierung inklusive Hostnamenprüfung.

SAP BW

Für SAP-BW-Datenverbindungen wird ein aktueller SAP NetWeaver RFC Client benötigt. Relevant ist SAP NetWeaver RFC 7.50 PL13 oder PL14.

Vor einem Upgrade sollten alle unterstützten Softwareumgebungen geprüft werden: Betriebssysteme, Browser, Datenbanken, Content Store, Audit Store, JDBC-Treiber, Java-Version, Mobile Apps, SAP-Komponenten und Planning-Analytics-Verbindungen.


12. Installation, Konfiguration und Deployment

Cognos Analytics ist als zertifizierter Container im AWS Marketplace verfügbar. Die konkrete Nutzung hängt vom jeweiligen Vertrags- und Lizenzmodell ab.

Für hochgeladene Erweiterungen gilt eine Standardgrenze für die entpackte Größe. Große Erweiterungen wie COGBOX müssen gegebenenfalls angepasst und vor einem Upgrade getestet werden.

Das Learn Panel nutzt eine modernisierte technische Grundlage. Wenn eigene Inhalte oder Anpassungen im Umfeld des Learn Panels genutzt werden, sollten diese ebenfalls geprüft werden.


13. Samples

Cognos Analytics 12.1.x bringt neue bzw. aktualisierte Beispielinhalte. Dazu gehören unter anderem ein Finance Data Module, ein Income Statement Report und weitere aktualisierte Beispielberichte.

Cognos Insight 360 Dashboard

Das Beispiel Cognos Insight 360 Dashboard ist besonders erwähnenswert.

  • Es ist technisch kein Dashboard-Objekt.
  • Es ist ein Report in Dashboard-Form.
  • Reine Analytics-Viewer-Benutzer können dieses Beispiel nicht ausführen.
  • Ein großer Teil der Interaktivität basiert auf Data Brushing.
  • Die Interaktivität ist auch in gespeicherten Berichtsansichten interessant.

Für Demos und Tests ist das Beispiel sinnvoll, sollte aber korrekt als Report eingeordnet werden.


14. Entfernte und abgekündigte Funktionen

Nicht mehr unterstützt oder entfernt

BereichÄnderung
Alte StudiosAnalysis Studio und Query Studio spielen praktisch keine Rolle mehr.
Event Studioheißt jetzt Ereignis Agent / Event Agent.
Map ManagerMap-Manager-Karten in Reporting werden nicht mehr unterstützt.
Model Design Acceleratorwird im Framework Manager nicht mehr unterstützt.
XML-Datenquellenim Dynamic Query Mode nicht mehr unterstützt.
SQL-XMLCognos SQL unterstützt keine SQL-XML-Konstrukte mehr.
Cognos for Microsoft Office32-bit-Version entfernt und nicht mehr unterstützt.
Mobile Appklassischer Modus nicht mehr unterstützt.

Deprecated

Folgende Funktionen sind abgekündigt und sollten nicht mehr strategisch eingeplant werden:

  • IBM Cognos Series 7 Namespace
  • Integration mit IBM FileNet
  • Integration mit IBM Content Manager 8
  • IBM Cognos Easy Installation
  • IBM Planning Analytics for Microsoft Excel, soweit Framework Manager unterstützt wird

15. Upgrade-Prüfliste von 11.2.4 auf 12.1.x

Technische Prüfung

  • Betriebssysteme unterstützt?
  • Browser unterstützt?
  • Content Store unterstützt?
  • Audit Store unterstützt?
  • Java-17-Kompatibilität gegeben?
  • JDBC-Treiber aktuell?
  • Kerberos / JAAS angepasst?
  • SAP NetWeaver RFC Client aktuell?
  • Planning-Analytics-Verbindungen getestet?
  • SSL-Zertifikate und Hostnamenprüfung sauber?
  • Mobile Apps aktualisiert?

Reporting-Prüfung

  • Map-Manager-Karten vorhanden?
  • alte 3D-Diagramme vorhanden?
  • Custom Controls vorhanden?
  • JavaScript in Reports vorhanden?
  • CSP-relevante Erweiterungen vorhanden?
  • SQL-XML-Konstrukte genutzt?
  • CSV-Ausgabeprofile betroffen?
  • geplante Berichte mit speziellen Ausgabeoptionen vorhanden?
  • dynamische Prompt-Standardwerte sinnvoll nutzbar?

Dashboard-Prüfung

  • umfangreiche Widget-Verbindungen?
  • lokale Filterlogik?
  • responsive Layouts?
  • Row Limits sinnvoll nutzbar?
  • Data Caching sinnvoll konfigurierbar?
  • Drillthrough-Parameter korrekt zugeordnet?
  • Warnhinweise bei abgeschnittenen Daten verständlich?

Datenmodellierungs-Prüfung

  • Framework-Manager-Abhängigkeiten?
  • Data Modules als strategische Modellierungsbasis?
  • XML-Datenquellen im DQM?
  • automatische Beziehungen sinnvoll?
  • mehrsprachige Metadaten erforderlich?
  • Metadata Snapshot sinnvoll?
  • dynamische Verbindungsauswahl relevant?
  • Identifier-Format für bestimmte Datenbanken notwendig?
  • Databricks-Treiberkonflikte möglich?

Event-Agent-Prüfung

  • bestehende Event-Studio-Agents vorhanden?
  • Datenquellen der Agents?
  • Framework-Manager-Packages weiterhin vorhanden?
  • Umstellung auf Data Modules sinnvoll?
  • SAP BW / SAP BW/4HANA betroffen?

Administration und Governance

  • Rollen und Capabilities
  • dynamische Namespaces
  • SMTP-Konfiguration
  • gespeicherte Daten und Uploads
  • Zeitpläne und Ausführungsabstände
  • Content-Manager-Last
  • Report-Server-Verbindungen
  • Druckerkonfiguration
  • große Erweiterungen wie COGBOX
  • Agentic-AI-Governance und Berechtigungen

16. Kurzfassung für Umsteiger

Für Report-Autoren

  • Interactive Brushing
  • Master-Detail mit neuen Visualisierungen
  • Web-Style Copy Mode
  • bessere Prompts
  • dynamische Vorbelegung von Eingabeaufforderungen
  • CSV-Ausgabeoptionen im UI
  • Custom Controls in der Werkzeugkiste
  • neue JavaScript-APIs
  • bessere Barrierefreiheit im Interactive Viewer
  • neue bzw. erweiterte Visualisierungen

Für Dashboard-Autoren

  • automatische Dashboard-Erstellung
  • Dashboard Templates
  • Dashboard-Ansichten
  • Row Limit
  • Data Caching
  • mehr Widget-Verbindungen
  • Responsive Layout
  • lokale Filter frei sortierbar
  • bessere Tabellen- und Kreuztabellenformatierung
  • verbesserter Drillthrough-Dialog
  • mehr Legendenoptionen

Für Modellierer

  • mehrsprachige Metadaten
  • benutzerdefinierte Sortierung
  • automatische Beziehungen
  • bessere OLAP-Data-Module-Erstellung
  • Metadata Snapshot
  • Data Caching
  • dynamische Verbindungsauswahl
  • Enforce SQL Operator
  • steuerbares SQL-Identifier-Format
  • Data Modules als Basis für Event Agents
  • Report oder Dashboard direkt aus Datenmodul starten

Für Administratoren

  • Java 17
  • aktualisierte Treiber
  • moderne Capabilities-Oberfläche
  • moderne Content Administration
  • SMTP-Konfiguration im Web
  • dynamische Namespaces
  • bessere CSP-Unterstützung
  • Governance von Zeitplänen
  • Verwaltung gespeicherter Daten
  • Begrenzung von Content-Manager- und Report-Server-Last
  • PostgreSQL für Content und Audit Store
  • neue bzw. geänderte Datenquellenunterstützung
  • Agentic AI mit bestehender Cognos-Berechtigungsstruktur

Für Endanwender

  • Favoriten
  • überarbeitete Startseite
  • Assistant besser integriert
  • Visualisierungen aus natürlicher Sprache
  • gespeicherte Dashboard-Ansichten
  • bessere mobile Nutzung
  • bessere Report-Interaktivität
  • Kopieren aus HTML-Reports
  • neue Darstellungsmöglichkeiten in Reports und Dashboards

Zentrale Risiken beim Upgrade

  • Java-17-Kompatibilität
  • JDBC-Treiber
  • Map-Manager-Karten
  • XML-Datenquellen im DQM
  • SQL-XML in Cognos SQL
  • Model Design Accelerator
  • Cognos for Microsoft Office 32-bit
  • alte Mobile Apps
  • Series-7-, FileNet- und Content-Manager-8-Abhängigkeiten
  • SAP-BW-Client
  • Custom Extensions und CSP
  • große Erweiterungen wie COGBOX
  • Agentic-AI-Installation, falls geplant

Der Umstieg von Cognos Analytics 11.2.4 auf 12.1.x sollte deshalb nicht nur als technisches Update betrachtet werden. Sinnvoll ist eine strukturierte Prüfung der bestehenden Berichte, Dashboards, Datenmodule, Datenquellen, Erweiterungen, Mobile-Nutzung und Administrationsprozesse.

Jens Bäumler (Apparo Group)

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